Ski, snowboard

Die Freeride-Juniorenweltmeister 2015 stehen fest!

Nach einem spektakulären Wettbewerb wurden heute in Grandvalira in Andorra die Freeride-Juniorenweltmeister im Skifahren und Snowboarden gekrönt. Die jungen Athleten zeigten ein sehr hohes Niveau und beeindruckten die Zuschauer mit eindrucksvoller Linienwahl, schnellen Runs und technisch sauberen Sprüngen. Viele von ihnen werden in Zukunft sicher auf dem Freeride World Qualifier oder sogar der Freeride World Tour für Furore sorgen und sich ihren Traum erfüllen, Freeride-Profi zu werden.
12. 2. 2015 Kommentare: 0

Die Freeride Junior World Championships fanden zum ersten Mal in Europa statt. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in Snowbird/Utah (USA) 2013 und Big Sky/Montana (USA) 2014 gingen in Andorra 60 Nachwuchs-Rider aus 16 Nationen im Alter von 14 bis 17 Jahren an den Start. Am Pic Alt de Cubil erwartete sie bei strahlendem Sonnenschein ein anspruchsvoller, bis zu 35 Grad steiler und nordwestlich ausgerichteter Hang, der auf 2768 Meter begann und auf 2299 Meter endete.

Snowboard Girls

Die neue Juniorenweltmeisterin im Snowboarden heißt Jazmine Erta (ITA). Die Italienerin, vor wenigen Tagen erst 16 geworden, siegte nach einem technisch anspruchsvollen Auftritt mit 75,75 Punkten vor Gabrielle Beche (FRA) mit 56,00 Punkten und Fiona Torello (ESP) mit 55,25 Punkten.

Ski Girls

Weltmeisterin der Skifahrerinnen wurde Jacqueline Pollard (USA) mit 82,25 Punkten. Die 17-Jährige zeigte neben einer kontrollierten, schnellen Fahrt zwei sicher gestandene Sprünge. „Mein Run hat total Spaß gemacht. Ich bin begeistert, hier dabei sein zu dürfen. Andorra ist der Hammer! Ich hätte nie erwartet, hier zu gewinnen – ich war ja schon stolz, es überhaupt hierher geschafft zu haben“, freute sich die Amerikanerin. Silber ging an Synnøve Medhus (NOR) mit 77,75 Punkten, die das Publikum mit einem hohen Cliffdrop begeisterte. Bronze sicherte sich Illona Carlod (FRA) mit 76,25 Punkten.

Snowboard Boys

Bei den Snowboardern holte Dylan Zellers (USA) mit 80,00 Punkten den Weltmeistertitel: „Ich hatte einen sehr guten Run; er war schnell und flüssig. Im unteren Bereich sind mir einige hohe Sprünge gelungen. Als ich unten war, war ich richtig glücklich – die Platzierung war mir eigentlich egal. Ich war froh, dass ich meinen Run stehen und stolz auf mich sein konnte“, sagte der 16-Jährige bei der Siegerehrung.

Platz zwei ging an Liam Rivera (MEX) mit 73,75 Punkten, Platz drei an Julien Pichel (SUI) mit 71,25 Punkten. Der einzige deutsche Snowboarder, Maximilian Pfab (GER), landete auf Rang 6. „Mein Run war eigentlich gut, aber leider hatte ich diesen Sturz im mittleren Teil“, sagte der 15-Jährige. „Das hat mir viele Minuspunkte gebracht. Aber es ist super, Teil dieses Events zu sein. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Stopp der Freeride Junior Tour in Verbier.“

Ski Boys

Arthur Raskin (FRA), letztes Jahr noch Silbermedaillengewinner in Big Sky, ist neuer Weltmeister bei den Skifahrern. Mit eindrucksvoller Linienwahl, hohem Tempo und mehreren gewaltigen Drops holte der 16-Jährige, der als Erster der 30 Skifahrer an den Start gegangen war, 87 Punkte. „Ich war am Start total gestresst, aber meine Coaches haben mir sehr geholfen. Sie haben einen großen Anteil an diesem Sieg!“, widmete der Champion den Titel seinen Trainern.

Zweiter mit 83 Punkten wurde der Schweizer Luke Smith, der im steilen oberen Teil zwei Shiftys sprang und unten nach schneller Fahrt ein Triple folgen ließ. „Als ich heute Morgen aufgewacht bin, fühlte ich mich krank, und nach dem zweiten Turn war ich schon erschöpft. Aber dann ist mir doch noch ein kreativer und flüssiger Run gelungen“, sagte der Schweizer im Ziel erleichtert.

Bronze ging an Victor Pouvel (FRA), der im oberen Teil mit hohem Tempo und unten mit einem hohen, weiten Drop beeindruckte und 79,75 Punkte erhielt. Bester Österreicher wurde Tao Kreibich aus Altach/Vorarlberg (AUT). Er überzeugte mit sehr schneller, flüssiger Fahrt sowie einem Double im oberen Bereich und zwei gelungenen Drops im unteren Teil. Mit 73,50 Punkten belegte der 17-Jährige Platz fünf.„Ich war gestern und heute Morgen ziemlich nervös, aber jetzt fühle ich mich super. Mein Run war sehr nice, ich habe meine Linie gefunden. Jetzt bin ich happy!“, sagte er im Ziel.

Mathieu Gschwandtner (AUT) folgte auf Rang sieben, Martin Kogler (AUT) auf Rang neun. Jakob Ernst (AUT) belegte Platz 13, Felix Niederwieser (AUT) Platz 15 und Leo Birker (GER) Platz 28.

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